Clickern funktioniert bei Pferden und Hunden, das ist soweit bekannt. Relativ neu ist die Erkenntnis, dass auch Katzen beim Clickertraining mitmachen. Gerade für Wohnungskatzen ist das ein hervorragender Ausgleich und zugleich Erziehungsmethode.

Clickertraining, weil das Lernen durch Belohnung ideal ist

Das Clickertraining, das sich bei Hund und Pferd schon vielfach bewährt hat, beruht auf der wissenschaftlichen Grundlage, dass positive Verstärker beim Lernen einfach besser sind. Es ist schon lange überholt zu glauben, Strafen würden sich dazu eignen, einem Lebewesen etwas beizubringen. Das Einzige, was man durch Bestrafung erreichen kann, ist ein Vermeidungsverhalten. Wenn Du Deinem Haustier etwas Neues beibringen möchtest, ist diese inzwischen erwiesenermaßen bewährte Methode optimal, damit es mit Freunde lernt. Egal ob Pferd, Hund oder Katze, dein Haustier wird ganz sicher mit Begeisterung dabei sein, denn es weiß genau, nach dem Clickern bekommt es die ersehnte Belohnung von Dir, wenn es seine Sache gut gemacht hat. Wenn Dich diese sanfte Methode der Tiererziehung interessiert, brauchst Du nur noch eine professionelle Anleitung, damit Du bei der Anwendung auch nichts falsch machst.

Clickertraining funktioniert nicht nur bei Pferd und Hund, sondern auch bei der Katze

Pferde und Hunde haben schon in vielen Fällen durch das Clickertraining nützliche neue Dinge gelernt, das weißt Du sicherlich auch. Ziemlich neu ist allerdings die Erkenntnis, dass diese Form des Trainings auch sehr gut bei einer Katze funktionieren kann. Es gibt Katzen, die auf diese Weise gelernt haben, nicht nur das Katzenklo, sondern sogar selbständig die Menschentoilette zu benutzen. Besonders Wohnungskatzen lieben es, in dieser Art trainiert zu werden, denn ihr Leben ohne Freigang kann sonst recht eintönig und langweilig werden. Du kannst das ändern. Kannst Du Dir vorstellen, mit Deiner Hauskatze Agility in der Wohnung zu machen? Wenn ja, nutze das Clickern, um ihr zu erklären, was sie alles machen kann. Eine normale Hauskatze wird mit Begeisterung mitmachen, denn diese Tiere lernen schnell und gern. Katzen sind nämlich sehr intelligent und wissbegierig, auch wenn sie bekanntermaßen ihren eigenen Kopf haben. Du musst nur wissen, wie Du diese angeborene Neugier in die richtigen Wege lenkst, und das kannst Du lernen.

Was Dir jetzt noch fehlt, ist die richtige Anleitung

Im Prinzip weißt Du jetzt schon, worum es beim Clickertraining geht, aber ganz allein wirst Du es dennoch vermutlich nicht schaffen, alles richtig zu machen, um bei dem Tier, dem Du etwas beibringen möchtest, auch den gewünschten Erfolg zu haben. Was Du jetzt brauchst, ist eine Clicker-Trainerin oder ein Clicker-Trainer, um genau zu lernen, wie Du beim Clickern vorgehen musst. Diese Person hat Erfahrung mit dem Clickern und wird Dich durch eine entsprechende Clickertraining-Anleitung in die Kunst des Clickerns einweisen. Alternativ helfen auch Bücher und YouTube Videos einen Einstiegs ins Thema zu finden.

 

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