Clickertraining ist eine gewaltfreie, auf Freiwilligkeit beruhende und motivierende Methode mit der man Pferde, Hunde, Katzen, aber auch Vögel und Kleintiere erziehen, beschäftigen und Kunststücke beibringen kann. Darüber hinaus eignet sich das Clickertraining auch dazu sein Tier zu erziehen und zu beschäften.

Target Stick und Clicker – die Werkzeuge

Mittels eines Clickers, der vergleichbar ist mit einem Knackfrosch, wird dem Hund, Katze oder Pferd signalisiert, dass es gerade ein Verhalten zeigt das erwünscht ist. Also wird geclickert und im selben Moment ein Leckerli übergeben. Dadurch wird das gewünschte Verhalten gestärkt und das Tier motiviert. Mit der Zeit lassen sich so immer komplexere Kunststücke und Verhaltensmuster antrainieren außerdem wird vermittelt, dass der „Click“  in dem Moment gesetzt wird, wenn ein gewünschtes Verhalten gezeigt wird, anschließend erfolgt eine Belohnung. Neben dem Clicker* ist der Target Stick* ein wesentliches Werkzeug. Der Target Stick ist nichts anderes als ein Stab, an dem meist eine Kugel in einer Signalfarbe angebracht ist. Der Target Stick dient als Werkzeug um das Tier zu führen und Kunststücke zu erlernen. Als Target Stick* kann aber auch ein Bleistift dienen an dessen Ende ein Radiergummi befestigt ist.

Motivation durch Belohnung in Form von Leckerlis

Damit der Hund, die Katze oder das Pferd bei der Stange bleibt und Motivation aufbringt sich am Clickertraining zu beteiligen, ist die Wahl des richtigen Leckerlis ausschlaggebend. Nachdem du die Vorlieben deines Lieblings kennst, solltest du für das Clickertraining genau die Belohnung einsetzen die dein Tier liebt. Je mehr dein Tier auf das Leckerli steht, desto motivierter wird es sein einen „Click“ zu bekommen und versuchen die Aufgaben bestmöglichst zu erfüllen.

gewaltfreie Tiererziehung mit Spaßfaktor

Neben der Tatsache, dass unsere tierischen Freunde so erzogen werden können macht es auch Spaß sich mit seinem Tier auseinanderzusetzen. So habe ich selbst mit dem Clickertraining erst begonnen, als meine Wohnungskatze schon im stolzen Alter von 15 Jahren war. Die Neugier war von Anfang an groß und mittlerweile fordert sie allabendlich ihre Trainingseinheiten als Abendbeschäftigung ein. Das sorgt nicht nur für Auslastung, sondern auch für eine stärkere Bindung zwischen Mensch und Tier.

 

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