Natürlich möchtest du, dass du und dein Pferd, dein Hund oder deine Katze Spaß am Clickertraining hat. Wenn du ein paar mögliche Anfängerfehler vermeidest stellst du sicher, dass du und dein Tier langfristig Freunde an der neuen Beschäftigung habt.

Ungeduld beim Clickertraining

Ungeduld hat beim Clickertraining nichts zu suchen. Das Tempo gibt immer dein Tier vor. Genau wie du, hat auch dein pelziger Freund ein eigenes Tempo beim Lernen. Manche Dinge funktionieren sehr schnell, andere brauchen etwas Zeit. Überforderst du Hund, Katze oder Pferd ist auch die Motivation für künftige Clickertrainings-Einheiten schnell vorbei. Da hilft dann auch die beste Anleitung für neue Tricks nichts mehr.

nicht gewünschtes Verhalten wird kommentiert

Das Clickertraining hat absolut gewaltfrei und nur durch positive Bestärkung zu erfolgen. Kein Klaps, kein zurechtweisen, kein kommentieren. Wenn dein Tier etwas nicht so macht, wie du das möchtest beachtest du dieses Verhalten einfach nicht. Sobald etwas richtig gemacht wird, lobst du überschwänglich. Vor allem am Ende der Trainingseinheiten bestärkst du dein Tier dadurch noch mehr.

kein Lob

Mindestens genau so wichtig nicht zu sanktionieren, ist es beim Clickertraining zu loben. Damit zeigst du Hund, Katze oder Pferd nicht nur mit dem Leckerli, dass du stolz bist. Was eure Bindung stärkt und das Tier noch weiter bestätigt.

falsches Timing beim Clickern

Liegst du mit dem Timing daneben, lernt das Tier möglicherweise ein falsches Verhalten. Wenn zum Beispiel deine Katze durch einen Reifen springt, ist der Zeitpunkt zu dem die Katze in der Luft in der Mitte des Reifens ist der richtige Zeitpunkt zu clickern, nicht die Landung. Clickerst du hier falsch lernt dein Tier, dass es für das aufsetzen am Boden belohnt wird, was du nicht möchtest.

zu hohe Erwartungshaltung

Überfordere dein Tier nicht mit zu komplizierten Übungen oder zu schnell ansteigendem Schwierigkeitsgrad. Clickertraining basiert auf der Eigenmotivation deines tierischen Partners. Willst du zu schnell, zu viel wird das Interesse schnell verfliegen. Dein Liebling soll immer die Möglichkeit haben, die in Aussicht gestellte Belohnung am Ende der Übung auch wirklich zu erhalten.

die falsche Belohnung

Eine durchschnittliche Belohnung mag ja für einige wenige Clickerdurchgänge ausreichend sein. Setzt du auf die falsche Motivation, kann es aber passieren, dass du plötzlich alleine mit deinem Clicker* dastehst.

zu lange Trainingseinheiten

Wenn du merkst, dass die Konzentration bei deiner Katze, deinem Hund oder deinem Pferd nachlässt, hör auf. Lieber ein paar kurze Einheiten, die von deinem Tier regelrecht eingefordert werden, als ein überforderter Hund der nur mehr des Leckerlis wegen halbherzig mitmacht.

 

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